Smoked American style spare ribs II

Im Teil eins haben wir die American style spare ribs vorbereitet und auf dem Grill geräuchert und vorgegart. Dabei haben die Ribs ordentlich Rauch- und Röstaromen aufgenommen und müssen jetzt nur noch richtig soft und tender werden. Je nach Gusto kann man sie jetzt mit einer Süss-Sauer-Scharfen Barbecue Soße überziehen, oder sie einfach so natürlich belassen. Das darf jeder selbst entscheiden.

Um sie richtig mürbe zu machen kommen sie auf jeden Fall nochmal bei 120 Grad für drei-vier Stunden auf den Grill. Wenn sie weniger Fleisch haben, reichen wahrscheinlich auch zwei.

Vorher werden sie entweder nur mit Apfelsaft oder mit einer leckeren Rib-Soße eingepinselt und doppelt in Alufolie eingeschlagen, jedes Teil für sich. Das Rezept für die perfekte Rib-Sauce muss ich nachreichen. Die vorletzte war super lecker, ich weiss aber nicht mehr genau, was ich da reingemixt habe. Die letzte war nicht so perfekt. Alternativ habe ich eine Sauce, basierend auf Aprikosenkonfitüre und Whiskey benutzt, die ein Freund von mir gemischt hat. Teuer, war guter Whiskey.

Wie auch immer es muss eine ordentliche Portion Süsse, etwas Säure und von mir auch auch gern eine pikante Schärfe dabei sein.

Beim nächsten Schritt wähle ich die Faulenzer Methode. Da die Ribs schon die Grill-Aromen besitzen und in Folie eingeschlagen sind, lege ich sie einfach für vier Stunden in den Backofen, bei 120°C. Easy going! Da kann mann getrost den Timer einstellen und etwas anderes machen, Mittagsschlaf zum Beispiel.

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Danach sind die Ribs extrem zart. Man erkennt das daran, dass sie auseinandergehen, wenn man sie in der Mitte anheben will. Fasst man sie am Knochen bleibt das Fleisch liegen und den Knochen hat man in der Hand, ohne einen Fleischrest daran.

Jetzt kann man sie einschweissen oder einfrieren und für das nächste Grillevent lagern. Allerdings ist es viel befriedigender, sie gleich mit einer zuckerhaltigen süss-würzigen  Soße zu bestreichen und kurz auf dem Grill zu karamelisieren. (Vorsicht verbrennt sehr schnell.)

Jetzt sollten die Teller schon bereitstehen und ein lecker Bierchen, weil diesen Teilen können nur noch Hard-Core-Vegetarier wiederstehen. Damit kann man selbst bei gestandenen oder selbsternannten Grillmeistern Begeisterung auslösen und bekommt maximalen Respekt und Anerkennung. (wer’s braucht)

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Keine Zeit mehr Fotos zu machen. Das sind die letzten Reste. mmmh lecker!

Mit der selben Methode gelingt auch Pulled Pork hervorragend. Mit weniger Temperatur auf dem Grill kann man auch die Zeiten variieren, beispielsweise zur 3-2-1 Methode, 3h räuchern, 2h garziehen, 1h grillen. Mit meinem Grill und den Briketts bekomme ich niedrigere Temperaturen nicht stabil hin, da muss ich noch üben.

Wer eine gute homebrewed Rib Sauce herstellen kann, der darf gern das Rezept dazu hier veröffentlichen, es sei denn es ist ein Familiengeheimnis, für das man einheiraten muss 🙂

American style spare ribs, leeeeeeckkkkkker…

 

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